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Bad Faulenbach

Ort: Bad Faulenbach, Alatseestrasse
Bildhauer: Hannes Arnold (geboren 1953 in Füssen)

Aufstellung: 1994
Gestiftet vom Kneippverein Füssen

Ein dreizehn Zentner schwerer Granitstein liegt am Dorfplatz in Bad Faulenbach. Aus sieben in den Fels eingemeißelten Düsen rinnt das Wasser den Stein herunter und sammelt sich darunter. Die dadurch entstehende Wasserfläche soll dem Felsbrocken etwas Schwebendes verleihen, die um den Stein postierten sprudelnden Bodendüsen dessen Wuchtigkeit entheben.

Wiedemannweiher

Ort: Bad Faulenbach, Am Anger


Gusseisener Brunnen

Ort: Kappenzipfel

Als wichtige gesundheitliche Vorsorgemaßnahme errichtete die Stadt 1872 neue
Röhrbrunnen, die an das neue Wasserleitungsnetz angeschlossen wurden. Im Mai 1872 kamen drei gußeiserne Brunnenkästen, die vom „Königlichen Berg- und Hüttenamt“ gegossen und montiert wurden, von Sonthofen in Füssen an.
Einen großen Brunnen  stellte man am Kappenzipfel auf. Die beiden anderen
platzierte man in der Hinteren Gasse und in der äußeren Vorstadt. Doch diese
wurden später veräußert und zieren heute die Dorfplätze in Rieden und
Roßhaupten.

Das Stadtwappen mit der Jahreszahl „1871“ - seitlich eingerahmt mit zwei
Drachenwappen - schmückt  den Brunnenkasten..

Lautenmacherbrunnen

Ort: Brotmarkt
Bildhauer: Joseph Michael Neustifter (geboren 1949 in Eggenfelden)


Aufstellung: März 1990
Gestiftet von der Sparkasse Ostallgäu

Der Brunnen am Brotmarkt erinnert an die große Tradition des Füssener
Lauten- und Geigenbaus. Nach einem Porträt des Lautenmachers Caspar Tieffenbrucker schuf Joseph Michael Neustifter die Brunnenfigur aus Bronze. Stolz hält der Instrumentenmacher seine Laute dem Betrachter entgegen.

Die Inschriften auf der Brunnensäule dokumentieren ausführlich diese
kulturgeschichtliche Sonderleistung.

„Kaspar Tiefenbrucker
1514 - 1571
geboren in Tiefenbruck bei Roßhaupten war der bedeutendste Lautenmacher des Füssener Lands. Aus seiner Familie stammten die berühmtesten Lautenmacher Europas im 16. Jahrhundert. Um 1550 siedelte Kaspar Tiefenbrucker nach Lyon und kam zu königlichen Ehren.“

In einer Detailszene wird eine Werkstatt wiedergegeben, darunter Inschrift:
„Seit 1436 sind in Füssen Lautenmacher bekannt. Die Füssener Lautenmacherzunft von 1562 ist die älteste Europas. Die Stadt war damals
Zentrum des europäischen Lautenbaus.“

In einem weiteren Relief ist die Arbeitsmigration illustriert. Ein Lautenmacher zieht mit geschultertem  Wandersack und Laute in die Fremde. „Füssener Geigenbauer zogen in viele deutsche und europäische Städte: Wien, München, Paris, Frankfurt, London, Rom, Leipzig, Neapel, Venedig, Prag, Padua, Budapest.“

Die letzte Darstellung zeigt eine Gruppe Musiker mit Geige und Lauten.
„Seinen Höhepunkt hatte der Füssener Lautenbau im 16. Jahrhundert. Durch den 30jährigen Krieg kam er fast zum Erliegen. Im 18. Jahrhundert erfuhr Füssen seine Blüte im Geigenbau.“

Am Rand des Brunnenbeckens ist ein Geldbeutel liegen geblieben, eine Hommage an den Stifter des Brunnens, die Sparkasse.

Mädchenbrunnen

Ort: Ritterstraße
Bildhauer: Josef Walk

Einweihung am 07.07.2001,
Schenkung von Privatpersonen an die Stadt Füssen.

Mit den brozenen Mädchenfiguren des Roßhauptener Künstlers Josef Walk erinnert der Brunnen an die Füssener Mädchenschule, die einst das Haus mit der Nummer 14 beherbergte. Dass es zwei Mädchen sind, liegt daran, dass zwei Damen die Idee für den Brunnen hatten und daran festhielten. Der Boden aus Lechkieseln erinnert an die Stadtgeschichte. So seien früher die Füssener Straßen gepflastert gewesen.

SiebenSteinBrunnen

Ort: Kaiser-Maximilian-Platz
Bildhauer: Christian Mayer Tobin (geboren 1956 in München)

Aufstellung 1995
Gestiftet von der Sparkasse Ostallgäu

Zum 700jährigen Jubiläum der Stadt Füssen 1995 stiftete die Sparkasse
Ostallgäu am Platz vor der Tourist-Information und dem neuen Sparkassengebäude den SiebenSteinBrunnen. Die Idee des Künstlers war es, mit sieben Säulen die sieben Jahrhunderte Stadtgeschichte in Bewegung zu setzen.

Die sieben Säulen, die zwischen 2,80 m und 3,50 m hoch sind und ein
Gesamtgewicht von circa 16 Tonnen auf die Waage bringen, wurden aus einem
Rohblock eines Urgesteins aus dem Perm (200 bis 250 Millionen  Jahre alt), dem
Lamprophyr aus Sora bei Bautzen in der Oberlausitz, heraus gespalten. Jede Säule erhielt in Längsrichtung eine Bohrung und wurde in Kopf und Körper geteilt.

Kopf und Körper sind passgenau aufeinander eingeschliffen. Führt man nun durch die Bohrung Wasserdruck auf den Kopf, so wird der Kopf auf dem Wasserfilm frei beweglich. Verschiedenartige Ausformungen der Gelenkflächen bewirken unterschiedlich schnelle Dreh-, Nick- oder Taumelbewegungen der Köpfe. Die Anordnung der Säulen zueinander und die unterschiedlichen Bewegungsformen der einzelnen Köpfe erwecken den Eindruck von Menschen, die in kleinen Gruppen zusammenstehen und sich unterhalten. So treten zwei vielleicht als Paar auf, während andere eine Dreiergruppe bilden, der mächtigste kommt als Begrüßer daher und einer, der „Spinner“, tanzt aus der Reihe. Die Abstände zwischen den Säulen sind so bemessen, dass man sie durchqueren kann, ohne nass zu werden.

Stadtbrunnen

Ort: Reichenstrasse
Bildhauer: Alois Vogler (geboren 1934 in Buching)

Aufstellung: 1968

Nachdem 1965 der neugotische Stadtbrunnen abgebrochen worden war, um den zunehmenden Autoverkehr, der damals noch durch die Reichenstrasse lief, freie Bahn zu schaffen, schuf der Füssener Bildhauer Alois Vogler einen neuen Brunnen.

Als Brunnenfigur wählte er den hl. Magnus, den Missionar des Allgäus, der den Drache, das Symbol des Bösen, mit dem Zeichen des Kreuzes bezwang. Die Magnusfigur wurde in Bronze gegossen und auf eine 2,40 m hohe Säule aus Epprechtstein-Granit gestellt.

Am Magnustag, den 6. September 1968, wurde der Brunnen offiziell eingeweiht.

Füssen-West-Brunnen

Ort: Ecke von-Freyberg-Straße / Hohenstaufenstraße
Entwurf: Franz Nagel

Schenkung des Vereins Füssen West an die Stadt Füssen.

Mühlsteine

Ort: an der Spitalgasse vor dem Bürgerspital

Wiedmar

Ort: Wiedmar
Enwurf: Klaus Schwarzenbach

Hinweis

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