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Füssen und Hopfen am See - Historie

Der Eschacher Mobilfunkstandort, der im Mobilfunkkonzept Allgäuer Land als Konzeptstandort galt, wurde vom jetzigen Eigentümer gekündigt.
Im Jahr 2011 wurde die Stadt Füssen vom jetzigen Eigentümer in Kenntnis gesetzt, dass er einer Vertragsverlängerung nicht zustimmen möchte. Nachdem es jedoch Befürchtungen gab, es könnte im Ortsteil Eschach an anderer Stelle ein Sendemast errichtet werden, hat dort eine Unterschriftenaktion aller dort ansässigen Bürger stattgefunden, die die Ansiedlung von Mobilfunkmasten in Eschach ablehnt. Die Stadt Füssen hat diesbezüglich eine  Informationsveranstaltung am 16.01.2012 in der See Alm abgehalten.
Als dann die offizielle Kündigung die Betreiber der Sendeanlage erreichte und die Stadt Füssen mit den Suchkreisen der Betreiber (Deutsche Telekom Technik GmbH, Vodafone D2 GmbH und der Rundfunk) konfrontiert wurden, hat eine umfangreiche Suche nach Ersatzstandorten im Rahmen des Mobilfunkpaktes II. stattgefunden.

Im Dialogverfahren mit den Betreibern, das auch durch das EMF-Institut Dr. Nießen  und von Rechtsanwalt Dr. Herkner  begleitet wurde, haben sich die Standorte Fischerbichl, Galgenbichl und ein weiterer Standort in Füssen West als Alternativstandorte herauskristallisiert. Diese Standorte wurden am 07.10.2014 im Bau- und Umweltausschuss sowie am 24.02.2015 dem Stadtrat vorgestellt.
Die Verwaltung möchte nochmals darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine Alternativstandortsuche für Eschach handelt. D.h. der Alternativstandort muss mit den bestehenden Funknetzten konform gehen. Es handelt sich nicht um ein neues Mobilfunkkonzept für die Stadt Füssen.

Nach zahlreichen Diskussionen, Bürgerbewegungen und Sitzungen im Stadtrat galt das Dialogverfahren am Galgenbichl für gescheitert. Die Betreiber begannen mit der Akquise in den Wohngebieten.
Die Verwaltung versuchte intensiv das Dialogverfahren wieder aufzunehmen und fand auf dem Galgenbichl ein weiteres Grundstück das dem Stadtrat im Januar 2016 zur Abstimmung vorgelegt wurde. Das positiv abgestimmte Resultat wurde den Betreibern mitgeteilt, mit der Hoffnung auf Akzeptanz.

Im Februar 2016 erreichte die Verwaltung die Nachricht, dass der Standort Galgenbichl von den Betreibern angenommen wurde. Die Errichtung von mehreren Sendeanlagen in Wohngebieten konnte somit verhindert werden.

Zwischenzeitlich hat die Verwaltung gemeinsam mit RA Dr. Herkner die Vertragsverhandlungen für den Galgenbichl positiv abgeschlossen und für die Kommune wichtige Komponenten im Vertrag festgeschrieben.

Der Arbeitskreis Mobilfunk war stets über die Verhandlungsdetails informiert, sodass am 14.06.2016 der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss der Vertragsunterzeichnung einstimmig zustimmte.