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Brotmarkt

Der Brotmarkt gehört zum ältesten Siedlungskern von Füssen. Den Reichshof der fränkischen Könige im Mittelalter mit Herrenhaus, Knecht- und Mägdehaus, einer Mühle, einer Schmiede und verschiedenen Wirtschaftsgebäuden können wir am Brotmarkt vermuten. Als die Herrschaft über Füssen 1313 an den Bischof von Augsburg ging, wurde aus dem Reichshof der Maierhof des Bischofs. Der Maier war lange Zeit der wichtigste Beamte des Bischofs in Füssen und wohnte im Gebäude Brotmarkt 1. Aus dem umfangreichen Besitz des Königshofes erhielt das Kloster St. Mang Ländereien, die als Lehen vergeben wurden. Ihre Verwaltung geschah im Anwesen „Am Stain“, das wir südlich des Brotmarktes suchen müssen.

Der Name „Brotmarkt“ ist wörtlich zu nehmen. Zur Zeit der Stadtgründung und bis in die frühe Neuzeit hinein hatte nicht jeder Bäcker einen Laden, sondern miteinander boten sie  ihre Erzeugnisse auf dem Markt oder im Brothaus an. Die Qualität überwachte eine städtische Kommission. Das Brothaus stand auch am Brotmarkt, aber seine genaue Lage kennen wir heute nicht mehr.


Mit einem Klick können Sie hier die Häuserchronik des Brotmarkts downloaden Initiates file download(PDF 170 KB).
 

 

 

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