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Weidachsportplatz

Die städtische Weidachsportanlage fit für die Zukunft machen, damit Füssener Schülerinnen und Schüler genauso wie alle anderen Sportlerinnnen und Sportler unter optimalen Voraussetzungen trainieren können, das war der Gedanke, mit dem die Stadt Füssen mit dem Bauprojekt „Sanierung der Weidachsportanlage“ Anfang 2008 an den Start ging.

Mittlerweile sind die kompletten Sanierungsarbeiten auf dem städtischen Sportgelände im Weidach abgeschlossen und konnten bei der diesjährigen Stadtolympiade im Juli die ersten Wettkämpfe auf der neuen Kunststofflaufbahn absolviert werden.

 

Foto Weidachturnhalle, Klick zum VergrößernStartet den Datei-DownloadStartet den Datei-DownloadZu Beginn der Renovierungsarbeiten stand in Zusammenarbeit mit der TSG Füssen die Sanierung der Weidachturnhalle im Innen- und Aussenbereich an. Es schlossen sich ein neues Rasenspielfeld des FC Füssen anstelle des alten Trainingsplatzes sowie der Neubau eines DFB-Minispielfeldes, ferner die Sanierung des Allwetter-Hartplatzes für die Fiesler und die schulische Verkehrserziehung an.

DFB-Minispielfeld

Seit Ende 2008 steht fußballbegeisterten Kindern und Jugendlichen außerdem das moderne und vor allem sichere DFB-Minispielfeld auf der Weidach-Sportanlage zur Verfügung. Insgesamt 1.000 dieser Minispielfelder hat der Deutsche Fußballbund (DFB) in ganz Deutschland gebaut. Für den Bau dieses Spielfeldes hat die Stadt 20.000 Euro Tiefbaukosten investiert.

Neuer Allwetterplatz

Der nächste Bauabschnitt wurde mit der Sanierung des alten Allwetterplatzes in Angriff genommen. „Dieser Platz wird nicht nur von Fieslern, Baskettballspielern und Skatern genutzt, sondern ist auch für die Verkehrserziehung der Füssener Grundschule ein sehr wichtiger Faktor“, so Markus Gmeiner. 35.000 Euro hat die Stadt Füssen deshalb in die Sanierung dieses Platzes investiert. Bereits bei den letzten Füssener Sporttagen konnten sich die Mannschaften über die neue Teerdecke, Banden und Fangnetze hinter den Toren freuen.

Leichtathletik-Anlage mit optimalen Bedingungen

Am 1. September 2009 begannen dann die Arbeiten für den letzten und vor allem größten Bauabschnitt auf der Sportanlage, der Neubau einer Kunststofflaufbahn auf der Schulsportanlage. Mit Abschluss dieser Arbeiten im Frühsommer 2010 steht für alle Füssener Schülerinnen und Schüler, Vereine sowie natürlich auch allen nicht organisierten Sportlerinnen und Sportler eine Leichtathletikanlage zur Verfügung, auf der unter optimalen Bedingungen trainiert werden kann. Die alte Sand-Laufbahn wurde durch eine neue Kunststoff-Laufbahn ersetzt. Die Weitsprung-, genauso wie die Hochsprunganlage wurde verlegt und die alten Anlagen zurückgebaut. Beide fanden einen neuen Platz in einem ausgebauten Kunststoff-Sektor hinter dem Tor im westlichen Teil des Weidachsportplatzes. „Ganz neu hinzu kam eine Stabhochsprung-, eine Diskus-, eine Kugelstoß- und eine Speerwurfanlage“, erklärt der Sportbeauftragte Markus Gmeiner. Auch ein zweiter Allwetterplatz, mit im Boden versenkten Hülsen für Volleyball-, Badminton- oder Tennisnetze ist durch den Bau des Kunststoff-Sektors entstanden.

Natürlich musste für dieses Projekt eine Menge Geld in die Hand genommen werden. „Die Kosten für Tiefbau, Material und Arbeitskraft betrugen insgesamt 266.000 Euro. Da es sich aber in erster Linie um eine Schulsportanlage handelt, wurde der Bau vom Freistaat Bayern gefördert“, so Markus Gmeiner. Insgesamt 90.000 Euro Förderung erhält die Stadt Füssen für diese Anlage. „Wir haben von Anfang an gesagt, wenn wir Unterstützung erhalten, dann realisieren wir unser Vorhaben. Natürlich ist dieses Projekt immer noch eine riesige Sache für die Stadt Füssen und auch finanziell nicht einfach. Aber durch eine sparsame und vor allem durchdachte Planung mit den richtigen Architekten und Fachmännern konnten wir diesen Neubau stemmen“, so Bürgermeister Paul Iacob.

Seit Frühsommer 2010 sind die Arbeiten nun beendet. Als abschließende Maßnahme wurde die komplette Einzäunung der Sportanlage in Angriff genommen. Seitdem ist die städtische Sportanlage nur mehr vom Haupteingang am Schwedenweg und darüberhinaus über den Osteingang vom Gelände des FC Füssen sowie vom DFB-Minispielfeld im Süden der Anlage aus zugänglich.

Weitere Planungen

Auch um die Anlage des FC Füssen, die natürlich auch von anderen Vereinen wie dem SV Türk Gücü Füssen und dem Baseballverein Füssener Royal Bavarians genutzt wird, hat sich die Stadt Füssen, aber insbesondere auch der FC Füssen Gedanken gemacht. „Im Gespräch ist, auf dem jetzigen Hartplatz im Osten der Anlage einen Kunstrasenplatz zu bauen, der von allen drei Vereinen genutzt werden könnte“, erklärt Bürgermeister Iacob. Natürlich in Zusammenarbeit der drei Vereine und der Stadt Füssen. Der Boden wurde hierfür bereits untersucht und bietet, laut den Ergebnissen, ideale Voraussetzungen, so dass für den Tiefbau nicht so viel investiert werden müsste. Die Kosten für diesen Neubau lägen aber immer noch bei rund 300.000 Euro, die aufgebracht werden müssten. Ob dieses Vorhaben finanzierbar ist und letztendlich auch realisiert werden kann, wird sich zeigen.

Ferner ist seitens des FC Füssen angedacht, die Umkleide-, Dusch- und Toilettenräume des FC Füssen zu sanieren und auszubauen. Erste Baumaßnahmen hierzu sind bereits erfolgt. Weitere sollen mit Unterstützung der Stadt Füssen folgen.

Lage des Sportplatzes

Hier finden Sie den Sportplatz im Stadtplan